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Über uns

 

Wer wir si­nd

Kaum etwas vermag Emoti­onen derart stark zu wecken wie der Wettkampf um Höhen und Weiten, Zeiten und Noten, Punkte und Tore. Für Sponsoren sind der Spitzen- und Breitensport die ideale Plattform, Image aufzubauen und zu befördern, ihre Produkte respektive Leistungen zu bewerben und in einem einzigartigen Umfeld authentisch zu präsentieren.

Die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter e.V. (VSA) ist der Zusammenschluss von Sponsoringrechte-­Inhabern bzw. deren Vermarktungsgesellschaften sowie Agenturen, deren Hauptaufgabe es ist, ihre Kunden auf einem Geschäftsfeld anzuleiten, das alles außer gewöhnlich ist.

Was Anbieter und Konsumenten eint, ist die Liebe zum Sport, zu dieser einzigartigen Bühne großer Gefühle, deren kontinuierliche Aufführungen niemanden kalt lassen und die Wirkung zeigen – international und national ebenso wie regional oder lokal.

Die Mitglieder der VSA haben sich dem Sport in seiner ganzen Bandbreite verschrieben. Sponsoring ist eine elementare Voraussetzung für die Planung und Umsetzung von Sportveranstaltungen und gewinnt als Kommunikationsplattform im Medienvergleich ständig an Bedeutung. Die VSA versteht sich als Interessensvertretung der Rechteanbieter, als Sprachrohr des professionellen Sports gegenüber den Marktteilnehmern.

Woher wir kommen

Die VSA-Mitglieder sind erfahrene Profis auf ihrem jeweiligen Gebiet. Es sind Ligen, (Dach-)Verbände und Unternehmen, die nicht nur national eine herausragende und einflussreiche Rolle spielen. Global Player, die überall dort effiziente Arbeit verrichten, wo sich Menschen voller Leidenschaft der Faszination Sport hingeben.

Als Vertreter routinierter Akteure in diesem spannenden Geschäftsfeld, ist sich die VSA um die außergewöhnliche Dynamik in dieser Branche bewusst. Sie erfordert Flexibilität ebenso wie die Bereitschaft stets für Visionen und Innovationen offen zu sein. Denn neue Impulse bringen das Sportsponsoring in seiner Entwicklung voran.

Die Zeiten des klassischen Mäzenatentums, die das Sportsponsoring einst begründeten, sind längst vorbei. Die Branche hat seit Jahren zweistellige Zuwachsraten zu verzeichnen und ist heute fester Bestandteil im Kommunikations- und Marketingmix der Unternehmen weltweit. Dabei stehen drei Erfolgsfaktoren im Vordergrund: Glaubwürdigkeit, Kontinuität und die Aktivierung einer exklusiven Erlebniswelt. In den Jahren ist aus einem Marketing-Tool ein eigenes Geschäftsfeld geworden, das behutsam bearbeitet, gepflegt und weiterentwickelt werden muss.

Wohin wir wollen

Dieser Mikrokosmos bedarf eines praktikablen Rechtsrahmens. Denn der auf das Sportsponsoring wirkende Mix aus Sieg und Niederlage, Empathie und Ablehnung, Enttäuschung und Freude bietet Chancen, hält aber auch Herausforderungen bereit.

Wir wollen die Grundlage verbessern, auf der unser Geschäft steht. Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Sportsponsoring bewegt und was Sportsponsoring bewirken kann, Sensibilität für die Werte wecken, die dem Sport innewohnen. Vom Spitzensport auf einer Weltbühne bis hin zu den breitensprotlichen ehrenamtlich angeleiteten Aktivitäten in der kleinsten Gemeinde. Im Mittelpunkt stehen dabei Willen, Teamgeist, Respekt, Toleranz und Fairness.

Was wir tun

Die VSA bündelt Informationen, kommuniziert mit allen Stakeholdern - dazu gehören sowohl die Politik als auch die Medien - schafft Akzeptanz, unterstützt Forschungsansätze zur Professionalisierung des Sponsorings, will Denkanstöße geben und dazu beitragen, eine bewertbare Grundlage für das Sportsponsoring zu schaffen. Annähernd drei Milliarden Euro beträgt das Geschäftsvolumen im Sportsponsoring. Angesichts dieser enormen Aufwendungen wachsen die Begehrlichkeiten von allen Seiten. Dabei gilt es hochkomplexe Anforderungen zu beachten und zu befolgen, Empfehlungen auszusprechen und Position zu beziehen.

Was uns antreibt

Es gilt die Sponsoringwelt voranzutreiben und Rahmenbedingungen zu gestalten nach dem Motto „Evolution statt Revolution“. Sponsoring bleibt zwar Herzensangelegenheit, aber ist immer auch mit klaren Geschäftszielen verbunden. Ob im Großen oder Kleinen, die Ansprüche an ein Tätigkeitsfeld, das eine zielgruppenspezifische Ansprache erlaubt, sind mit den Jahren andere geworden. So gilt es das Sponsoring behutsam weiter zu fördern, ohne Traditionen zu ignorieren oder zu verleugnen. Die VSA setzt Impulse, um mit all der unter ihrem Dach vereinten Erfahrung, Träger einer notwendigen Entwicklung zu sein und die optimale Basis für den Spitzen- aber auch Breitensport zu schaffen.

Unsere Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle der VSA hat ihren Sitz im Hauptstadtbüro des Deutschen Sports in der Behrenstraße 24 in 10117 Berlin. Unter der Telefonnummer 0049 30 206787590 oder per E-Mail über info@vsa-ev.de ist die VSA für Fragen zum Sportsponsoring erreichbar.

Inka Müller-Schmäh | Geschäftsführerin

Inka Müller-Schmäh ist seit Oktober 2012 bei der VSA: Zunächst als Justitiarin und seit Januar 2014 als Geschäftsführerin der VSA. Die Rechtsanwältin legte ihr zweites Staatsexamen 2001 ab. Zuletzt war sie bei der Kanzlei Kärgel de Maiziére & Partner in Berlin tätig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit war von Beginn an das Sportrecht. Seit 1997 ist Inka Müller-Schmäh als Schiedsrichterin im Einsatz: Erst in der Frauen-Fußball-Bundesliga, seit 1999 in der Herren-Oberliga und -Regionalliga sowie 2008 sogar bei den Olypmischen Spielen.

Das Präsidium

Andreas Jung | Präsident

Andreas Jung kam 1996 zum FC Bayern. Vor seinem Engagement beim deutschen Rekordmeister war der studierte Sport-Wissenschaftler und Sport-Manager beim Bund Deutscher Radfahrer tätig, zuletzt als Geschäftsführer des Organisationskomitees der Rad-Weltmeisterschaften 1995. Andreas Jung, geboren am 23. November 1961, fing beim FC Bayern in der Sport-Werbe GmbH an, wurde danach Leiter der Abteilung Sponsoring und Events, 2002 Direktor und 2009 Prokurist.

Seit dem 1. Juli 2013 ist Andreas Jung Vorstand beim FC Bayern München, nachdem er zuvor drei Jahre lang als stellvertretender Vorstand zuständig für die Bereiche Sponsoring und Events, Markenführung, Neue Medien und IT, Merchandising und Lizenzen, Internationale Beziehungen sowie für Vermarktung und PR der Allianz Arena München gewesen war. Andreas Jung ist zudem Sprecher des Arbeitskreises Sponsoring im Ligaverband DFL und Präsident der Vereinigung Sportsponsoring Anbieter e.V.

Gernot Tripcke | Vizepräsident

Rechtsanwalt Gernot Tripcke LL.M. ist seit 2000 Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit Sitz in Neuss. Der seit 1997 zugelassene Anwalt Tripcke kam über die Stationen als Justiziar beim RWE-Konzern und dem Telekommunikationsunternehmen otel.o 1997 als Ligenleiter zur DEL.

Neben seiner Tätigkeit bei der Eishockeyliga ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Eishockeybetriebs GmbH und im Vorstand der Initiative Profisport Deutschland sowie Mitglied bei der Deutschen Vereinigung für Sportrecht. Auch international setzt sich der DEL-Geschäftsführer für den Eishockeysport ein. Sein Engagement erstreckt sich über die Mitgliedschaft im Coordination Committeee International Ice Hockey Federation, über die Hockey Europe EWIV bis hin zur Sports Lawyers Association in Reston, Virginia, USA.

Gernot Tripcke, Jahrgang 1968, hat an der Ruhr-Universität-Bochum und der University of San Diego Jura mit dem Schwerpunkt Sportrecht studiert.

Philipp Hasenbein | Vizepräsident

Philipp Hasenbein, Jahrgang 1969, ist Managing Director der Lagardère Sports Germany GmbH, die am 01. Januar 2016 aus der SPORTFIVE GmbH hervorgegangen ist.

Der Diplom-Sportökonom studierte an der Universität Bayreuth und startete seine berufliche Laufbahn bei Lagardère Sports 1995. Nach verschiedenen Stationen im Unternehmen übernahm er 1997 die Leitung des Vermarktungsteams Hertha BSC. Im Herbst 2000 wechselte er als Bereichsleiter für Produkte und Rechteeinkauf nach Hamburg um die Geschäftsführung von SPORTFIVE Tixx zu übernehmen, einer ehemaligen Tochtergesellschaft von Lagardère Sports. 2005 bis 2008 verantwortete Philipp Hasenbein als Vice President Football alle Marketingprojekte in Deutschland, insbesondere die Gesamtvermarktung von zehn Fußball-Bundesligisten sowie das Produktmanagement.

Seit Juli 2008 ist Philipp Hasenbein Geschäftsführer. Als President Football Europe verantwortet er darüber hinaus seit 2014 alle europäischen Fußballaktivitäten innerhalb des Lagardère Sports-Netzwerks.

Denni Strich | Vorstand Finanzen

Denni Strich kam im Februar 2002 als Marketing Manager zum Deutschen Fußball-Bund, seit September 2006 ist der am 29. August 1966 in Nürnberg geborene ehemalige Fußball-Profi Marketing Direktor des DFB.

Als aktiver Fußballer wurde Strich im Mai 1984 Europameister mit der deutschen U16 Nationalmannschaft. Insgesamt 18 Mal trug er das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Als Lizenzspieler stand Strich in Kaiserslautern, Solingen, Oberhausen und Homburg unter Vertrag.

Strich ist in der UEFA Marketing-Kommission tätig und wirkt als Geschäftsführer der DFB-Wirtschaftsdienste. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der der Henkel KGaA bevor er dann über die SportA GmbH zum DFB kam.

Reinhardt Weinberger | Mitglied des Vorstandes

Reinhardt Weinberger | Mitglied des Vorstands Reinhardt Weinberger ist seit 2007 Geschäftsführer von Infronts deutscher Niederlassung mit Sitz in Frankfurt am Main. Weinberger, der seit 1989 in der Vermarktung von Fußball-Rechten tätig ist, war erst Bereichsleiter Sportwerbung der Deutsche Städte Medien (DSM). 2005 wurde er Geschäftsführer der DSM Sportwerbung. Infront akquirierte die Gesellschaft 2007 und Weinberger blieb beim Schweizer Sportmarketing-Unternehmen. Unter seiner Führung baute Infront Germany kontinuierlich das Rechteportfolio im deutschen Profi-Fußball aus.

Reinhardt Weinberger, Jahrgang 1961, gehörte zu den ersten Absolventen des Diplom-Studiengangs Sportökonomie an der Universität Bayreuth und war Anfang der 80er Jahre selbst aktiver Fußballer in der dritthöchsten Spielklasse.

Thomas Dieckhoff | Mitglied des Vorstandes

Thomas Dieckhoff ist, was seine sportlichen Aktivitäten betrifft (Triathlon, Tennis, Marathon), an verschiedensten Wettkampfstätten zu Lande und im Wasser zu Hause. Beruflich hat der gebürtige Düsseldorfer (* 5. September 1957) seine Heimat bei der Deutschen Sport Marketing GmbH gefunden, dessen Geschäftsführer er seit 1.1.2017 ist. Seine Erfahrungen als aktiver Athlet mit zahlreichen Teilnahmen an IRONMAN- und Marathon-Rennen prägen Dieckhoff – und sie motivieren ihn.

2013 machte der gelernter Diplom-Kaufmann erstmals seine Passion zum Beruf – als CEO der IRONMAN GmbH. In dieser Funktion forcierte er erfolgreich die Expansion der Marke in der Region Europe, Middle East & Africa. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war dabei die Vermarktung und Etablierung neuer Rennen sowie die konzeptionelle und operative Steuerung sämtlicher Kommunikationsmaßnahmen rund um die Events.

Bis 2012 war Thomas Dieckhoff in verschiedenen Führungspositionen bei namhaften Unternehmen der Konsumgüter- und Sportindustrie tätig, unter anderem bei Kao (2000-2012) sowie bei Procter & Gamble (1985-2000). Dort war er in leitender Position für Bereiche wie Produktentwicklung, Marketing, Logistik, Vertrieb und Personal verantwortlich.

Seinen Sinn für gute Zahlen bringt Dieckhoff neben den beruflichen Aufgaben auch in ehrenamtlicher Funktion ein: als Finanzvorstand des Schwimmclubs Wiesbaden 1911 e.V., wo er in seiner Freizeit so oft wie möglich seine Bahnen zieht. Seine Affinität für den Breitensport auf der einen und für den Spitzensport auf der anderen Seite sieht Thomas Dieckhoff in seinem Job bei der DSM perfekt vereint. „Der Sport, egal in welcher Ausprägung, kann der Gesellschaft über seine Werthaltigkeit bedeutende Impulse geben. Ich stehe hinter der Idee, diese Kraft zu nutzen und daraus in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Engagements für die Zukunft zu entwickeln.“